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Dienstag, 07. Mai 2019

Abitur und was jetzt? Ein Auslandsaufenthalt? Diese Möglichkeiten warten auf dich.

Jedes Jahr feiern unzählige junge Menschen ihren bestandenen Schulabschluss. Die Zeit der Jugend ist vorbei und der Eintritt in das Erwachsenenleben steht vor der Tür. Besuche an Universitäten müssen geplant, Ausbildungsverträge unterschieben und Umzüge organisiert werden.

Stopp! Doch nicht? Dich hat die Wanderlust gepackt? So wie dir, geht es vielen  Absolventinnen und Absolventen. Sie nutzen die Gelegenheit, um in einem Auslandsjahr die Welt zu bereisen. Der Auslandaufenthalt nach dem Schulabschluss hat sich längst zu einem Trend entwickelt. Und Vermittlungs-Agenturen greifen diesen auf der ganzen Welt auf. Ihre Angebote umfassen die typischen Work and Travel-Reisen und die Vermittlung von Auslandspraktika-Stellen oder von Freiwilligenarbeit im Amazonas Dschungel. Das große, fast unüberschaubare Angebot an Auslandsprogrammen, macht die Entscheidung für die jungen Erwachsenen um so schwerer. 

Welche Möglichkeiten warten auf dich? Darüber sollten sich die Absolventinnen und Absolventen im Voraus informieren, um ihre Reise im Vorfeld gut zu planen. 

„Work and Travel“ 

Für jeden, der die körperliche Betätigung nicht scheut und die Mentalität eines Landes hautnah kennenlernen möchte, ist die Reiseform Work and Travel zu empfehlen. Als „Backpacker“ geht es durch ausgewählte Länder wie Australien, Amerika oder Afrika. Um sich die Reise zu finanzieren, werden unterwegs die verschiedensten Arbeiten angenommen, zum Beispiel Kirschen geerntet, Regale aufgefüllt oder Essen serviert.  Jeder Job ist einzigartig und ermöglicht einen Blick hinter die „Tourismuskulissen“ des Landes. Nicht selten fühlen sich die Reisenden so wohl, dass sie ihren Aufenthalt noch verlängern. 

„Freiwilligenarbeit“ 

Wer der Welt etwas zurückgeben möchte, kann sein Auslandsjahr mit „Freiwilligenarbeit“ verbinden. Es gibt die Möglichkeit, im Rahmen der Freiwilligenarbeit, in sozialen Einrichtungen mit Kindern zu arbeiten, sich um Tiere zu kümmern oder einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Besonders in den Entwicklungsländern kann die Arbeit der Absolventinnen und Absolventen, egal ob sie drei Wochen oder sechs Monate bleiben, einen großen Unterscheid bewirken.  

„Auslandspraktikum“ 

Du möchtest im Ausland bereits erste Arbeitserfahrungen sammeln? Dann bietet sich ein Auslandspraktikum an. Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter und integriertes Teammitglied in einem Unternehmen, hat man so die Möglichkeit, in das jeweilige Land einzutauchen und die Mentalität intensiv kennenzulernen. Neben den persönlichen Erfahrungen, die die Absolventinnen und Absolventen im Ausland machen, wirken sich das Praktikum und die damit verbundene Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse positiv auf den Lebenslauf aus. Um den Aufenthalt bestmöglich zu nutzen, sollten die Absolventinnen und Absolventen entweder im Vorfeld der Reise bereits ein Sprachzertifikat erwerben oder es im Verlauf des Aufenthaltes vor Ort ablegen. 

 

Und Koffer schon gepackt? Für ein Reiseziel entschieden? Dann los!

 

Autor: A.H. für SCHULEN.DE