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Altes Gymnasium Oldenburg

Gesamtnote 4,5

Wo das Leben Farbe verliert!

Während die Schule über eine einigermaßen moderne, oder zumindest modern anmutende Ausstattung verfügt, scheinen alle anderen Aspekte in den Regress genommen worden zu sein:
Zwar gibt es noch ein Angebot von akademischen Vorträgen, was man so nirgendwo anders zu finden vermag, meines Erachtens nach scheinen die meisten Lehrkräfte an diesen doch wenig Interesse (wortwörtlich ,,Inter-Esse") zu finden.
Es wirkt für mich so, was natürlich nur meine eigene Erfahrung ist, als ob der Lehrkörper dieses ehemalig humanistischen Gymnasium von einem gewissen auslaugenden Müßiggang durchzogen sei und erscheint vor dem Hintergrund des Ruhestandes einiger, weniger Lehrkräfte wie das Alte und Morsche zusammenzubrechen. Zugleich existiert in einer gerade schon an elitäre Kabale erinnernden Leitung der Schule die Annahme, mit einem rigorosen Regelwerk und Regeln, die nur schwer einen wirklichen Sinn (,,sensus") haben und daher auch auf keinen ,,consensus omnium bonorum" stoßen könnten, könne man eine prächtige Entfaltung der AGO-Jugend erwirken. Daher verwundert es auch nicht, dass sich bildungsferne Elemente in dieser Schulgemeinschaft wie die Mohikaner vermehren.

Schulkörper und Schule, Volk und Land sind doch die Grundlagen unseres Bildungskampfes. Die Jugend drängt es hin zu dieser Bildung, weil die Jugend noch den unverdorbenen Instinkt besitzt. Und dieser unverdorbene Instinkt ist es, der das Kind schon die Hand zum Stifte heben läßt, ohne dass es sich verstandesmäßig Klarheit darüber gibt.
Lassen Sie uns nicht müde werden, sondern fleißig sein wie der deutsche Schüler. Beheben wir jetzt die Not der Bildung, dann beseitigen wir auch die Not des Einzelnen!

Gesamtnote 4,8

Wir verunstalten Zukunft!

Die Kompetenz vieler Lehrkräfte ist nach meiner Erfahrung in Frage zu stellen, gerade hinsichtlich der phonetisch korrekten Aussprache lateinischer Wörter wie auch der leistungsorientierten Benotung, die teils rechnerisch unmöglich, teils in Relation zu den Leistungsträgern vieler Klassen/Kurse vollkommen absurd erscheint. Jedoch gibt es ein gutes Angebot an Vorträgen, die über den Horizont des Kerncurriculums hinausgehen, eine gute Ausstattung für die naturwissenschaftlichen Fächer und eine zwar anachronistisch restaurierte, gleichwohl aber ästhetische Aula. Wer der Auffassung ist, dass hier eine Bildungselite entstünde, ist unter hoher Wahrscheinlichkeit durch einen vor Jahrzehnten entstandenen Ruf beeinflusst, dem dieses ehemalig humanistische Gymnasium (durch den Entfall des Faches Altgriechisch) meines Erachtens nicht mehr gerecht wird, ihn aber durch eine geringe Anzahl entsprechender Lehrkräfte und Schüler*innen aufrechtzuerhalten vermag.
Falls bildungsbürgerliche Eltern ihre Kinder unter dieser Annahme auf das AGO schicken wollen, rate ich davon ab, falls aber andere Anreize dazu anspornen sollten, spräche gewiss nicht mehr allzu viel dagegen.

Gesamtnote 1,7

Diese Bewertungstext wurde auf Bitte der Schule gelöscht.