Gymnasium Lerchenfeld, Hamburg
Pädagogische Fehlprognosen
Ich möchte meine persönliche Erfahrung teilen, da ich diese Schule rückblickend leider nicht als förderlich empfunden habe. In meiner Wahrnehmung herrschte ein Klima, das mich eher entmutigte, statt mein Potenzial zu fördern.
Meine Eindrücke im Detail:
• Umgangston: Ich habe Situationen erlebt, in denen Lehrkräfte in meinen Augen herablassende Bemerkungen vor der Klasse äußerten. Ich fühlte mich dadurch persönlich diskreditiert, was mein Selbstvertrauen zu dieser Zeit stark belastete.
• Subjektive Einschätzung meines Potenzials: Es schien mir so, als ob die Lehrkräfte und die Schulleitung mir das Abitur nicht zugetraut haben. Ich hatte den Eindruck, dass meine Leistungen und Möglichkeiten systematisch unterschätzt wurden. Mein heutiger Erfolg im Studium steht für mich in einem starken Kontrast zu den damaligen Prognosen der Schule.
• Transparenz der Notenvergabe: Ich empfand die Bewertung meiner Leistungen teilweise als wenig nachvollziehbar. In meiner Erinnerung wurde eine Korrektur erst in Erwägung gezogen, nachdem meine Eltern intervenierten.
• Aufsicht und Sicherheit: Ich hatte das Gefühl, dass bedenkliches Verhalten im Klassenraum (wie der unsachgemäße Umgang mit Werkzeugen) vom Personal nicht immer mit der notwendigen Konsequenz unterbunden wurde.
• Konfliktlösung: Ich empfand das Vorgehen bei sozialen Spannungen als wenig professionell. Es wirkte auf mich so, als würden ungeprüfte Vorwürfe Dritter von Lehrkräften übernommen, was ich als sehr belastend wahrgenommen habe.
• Maßnahmen: Bestimmte Regeln, wie das Einbehalten von Privateigentum über die Unterrichtszeit hinaus, wirkten auf mich persönlich eher wie eine unnötige Erschwerung des Alltags als wie eine pädagogische Maßnahme.
Mein persönliches Fazit: Basierend auf meinen Erfahrungen kann ich dieses Umfeld für die persönliche Entwicklung nicht empfehlen. Ich bin froh, meinen Weg trotz der damaligen Widerstände erfolgreich gegangen zu sein.
Leistungsorientierte Schule mit geringer Empathie
Schule mit einem sehr guten Angebot im sprachlichen Bereich (Möglichkeit des bilingualen Unterrichts auf spanisch) in guter und zentraler Lage.
Leider hat der Mittelstufenleiter in meinen Augen sehr antiquirte Einstellungen bzgl. Pädagogik und Führungskompetenz, was sich im Verhalten einiger Lehrer* widerspiegelt.
Mein Kind hat die Schule verlassen und ist nun auf einem Gymnasium, wo die Schüler* wertgeschätzt und mit moderner und angemessener Pädagogik unterrichtet werden. Ein wahres Aufblühen!
Diese Bewertungstext wurde auf Bitte der Schule gelöscht.
Nicht zu empfehlen
Meine Tochter war auf der Schule und hatte Schwierigkeiten, wie sie bei Kindern in der Pubertät vorkommen. Sie war lustlos und zickig. Da kann man als Erwachsener und Pädagoge professionell mit umgehen. Leider nicht auf dieser Schule. Unterstützung gab es kaum. Der Deutschlehrer hat ihr direkt gesagt: Du schaffst Dein Abi eh nicht. Eine offensichtliche Falschbewertung (wurde vom Stufenleiter bestätigt) wurde nicht korrigiert damit man keinen Stress hat. Wir haben dann die Schule gewechselt. Jetzt hat sie ihr Abi gemacht und in Deutsch (erhöhtes Niveau) zB 10 Punkte in der Abiklausur geschrieben. Die Schule mag gut sein für Kinder die funktionieren. Bei anderen zeigt man nach unserem Gefühl nicht besonders viel Interesse.
Nicht zu empfehlen
Meisten Schüler verlassen die Schule nach der 10. wieder oder sind grundlegend unzufrieden!