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Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Berlin, Berlin

Gesamtnote 4,3

Ruf top, tatsächlich flop

Ich bin ehemaliger Schüler (2019–2025) und erinnere mich insgesamt kritisch an meine Schulzeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem Schulklima und dem Umgang vieler Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern.

Trotz eines sehr guten Abiturs sehe ich es als legitim an, meine Erfahrungen konstruktiv zu schildern. Aus meiner Sicht wird der Ruf, den die Schule über Jahre hinweg hatte, dem heutigen Eindruck nicht mehr vollständig gerecht.

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft das Kollegium. Dabei geht es weniger um einzelne Personen als vielmehr um eine wiederkehrende Haltung im Umgang mit Schülerinnen und Schülern. Sowohl ältere als auch jüngere Lehrkräfte wirkten im eigenen Verhalten teilweise wenig reflektiert und nur begrenzt offen für Kommunikation auf Augenhöhe.

Gespräche über Meinungsverschiedenheiten gestalteten sich häufig schwierig. Versuche, sachlich und respektvoll zu argumentieren, wurden teilweise als respektlos eingeordnet. In einzelnen Fällen kam es auch zu Androhungen von Ordnungsmaßnahmen.

Auch im politischen Kontext entstand für mich der Eindruck, dass abweichende Perspektiven nicht immer neutral behandelt wurden. Mir wurde aus dem schulischen Umfeld berichtet, dass Schüler mit bestimmten Positionen im Kollegium entsprechend eingeordnet würden. Zudem wurden Aussagen weitergetragen, die persönliche Einschätzungen über mich enthielten. Pädagogischer Austausch ist selbstverständlich notwendig, wirkte in diesen Fällen jedoch teilweise sehr persönlich.

Insgesamt entstand für mich der Eindruck, dass Schülerinnen und Schüler, die argumentativ andere Positionen vertreten, schneller in bestimmte Rollen eingeordnet werden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich dies auch in der Bewertung widerspiegeln konnte.

Ein Beispiel hierfür war eine Situation auf dem Flur, in der aufgrund eines vermeintlich unangemessenen Gesichtsausdrucks ein Tadel im Raum stand. Erst durch das Eingreifen einer Lehrkraft konnte die Situation geklärt werden. Ein direktes klärendes Gespräch verlief zuvor ohne Ergebnis.

Auch organisatorisch zeigte die Schule aus meiner Sicht Schwächen. Mein Schulaccount wurde zweimal missbraucht bzw. als „gehackt“ bezeichnet. Das WLAN funktionierte häufig nicht zuverlässig. Zudem wurden Regelungen – etwa zur Smartphone-Nutzung – mehrfach geändert, ohne dass eine klare Linie erkennbar war.

Der Zustand der sanitären Anlagen war über längere Zeit problematisch. Defekte und gesperrte Toiletten gehörten zum Alltag. Teilweise war es schwierig, in den kurzen Pausen überhaupt eine nutzbare Toilette zu erreichen.

Das Imbissmodul, das über mehrere Jahre hinweg errichtet wurde, brachte aus meiner Sicht keinen nachhaltigen Mehrwert. Es gab wiederholt organisatorische Probleme, etwa mit dem Caterer. Die Nutzung des Raums änderte sich mehrfach, ohne dass sich eine dauerhafte Lösung etablierte.

Rückblickend kann ich sagen, dass meine Erwartungen an die Schule sich nicht erfüllt haben. Andere Gymnasien hätten aus meiner Sicht eine vergleichbare schulische Laufbahn ermöglicht.

Auch im Hinblick auf Leistungsbewertungen gab es aus meinem Umfeld Kritik. Ein Mitschüler verließ die Schule unter anderem aufgrund von Unzufriedenheit mit der Bewertungspraxis. Zudem wurde von einzelnen Lehrkräften kommuniziert, dass die Vergabe von 15 Punkten mündlich nicht erreichbar sei, was Fragen hinsichtlich der Bewertungsmaßstäbe aufwirft.

Zusammenfassend ergibt sich für mich das Bild einer Schule mit Stärken, aber auch deutlichen Schwächen im Bereich Kommunikation, Organisation und Umgangskultur. Eine uneingeschränkte Weiterempfehlung kann ich daher nicht aussprechen. Insgesamt würde ich die Schule nicht nochmal besuchen wollen.

Gesamtnote 1,2

Diskriminierung

Manche Lehrer behandeln einzelne Schüle sehr diskriminierend, aufgrund der Herkunft. Schüler werden besser bewertet die Deutsch sind, anstatt andere Schüler die einen Migrationshintergrund haben

Gesamtnote 4,0

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium viel schlechter als sein Ruf

In der Schule werden die lernenden tatsächlich nur verwaltet und Leistung stets abgerufen ohne diese gut zu vermitteln.
Eine Klassenstärke von 35 SchülerInnen ist normal, anscheinend wird sehr auf Nachhilfe gesetzt.
Lehrer machen meistens nur frontalen notwendigen Unterricht keine Einbeziehung und Vermittlung von Freude am Stoff und lernen. Das gelingt nur wenigen Lehrern wie z.B. in Geografie oder Latein. Die Lehrer vor allem für Mathematik nehmen ohne weitere Maßnahmen einen schlechten Durchschnitt von z.B. 2/3 unter Note 4 bis zu 1/3 5 oder 6 in Kauf ohne systematisch zu üben oder die Changse zu geben die Leistung zu verbessern. der Unterricht wird eben dann nur mit/für 5 SchülerInnen durchgeführt. Wenn die Schule auf die Leistungsdefizite angesprochen wird verweist man auf die eine Jahrgangsstufe die schon seit der 5. da ist und "funktioniert und auf die spätere Möglichkeit nicht das allgemeine Abitur sondern dann eben nur ein Fachabitur in einer gewählten Richtung zu machen.
Schule beteiligt sich an keinen Sportlichen Wettkämpfen der Berliner Schulen die angebotenen AG´s werden kaum beworben und finden auch nicht alle statt.
Seit Jahren gibt es keine Mensa, diese wurde dann nur in einen Imbiss umgesetzt, also kein Mittag für alle. -> Thema Senat