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Nellenburg-Gymnasium Stockach

Gesamtnote 2,2

Ein Rohdiamant der noch geschliffen werden muss

Eine Schule, welche sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst ist.

Die Schule versucht auf verschieden Arten und Weisen ihren Schülern den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten. Es gibt ein großes Angebot an AGs und die Möglichkeit sich im Schulgeschehen, in Form der SMV und zahlreichen Ausschüssen, mit einzubringen und die Schule aktiv mit zu gestalten.

Optisch mag die Schule vielleicht etwas trüb aussehen, jedoch wurde dem durch Aktionen, wie das verschönern der Schultoiletten, versucht entgegen zu wirken. Auch durch die jährlichen Gemälde der Abiturjahrgänge an der Außenwand, wird Farbe Leben in das Ganze gebracht und dazu noch die Erinnerung an einem weiteren, erfolgreichen Abiturjahrgang gesetzt.

Die Schüler zeigen Engagement, jedoch aber auch wenig Wertschätzung gegenüber der Aktionen, welche für sie geplant werden. So sehen die, nun eigentlich schöner gemachten Toiletten, oft heruntergekommen und dreckig aus. Der Respekt gegenüber dem Reinigungspersonal und derjenigen, welche sich für Verschönerungen eingesetzt und ihre Zeit hereingesteckt haben, lässt also zu wünschen übrig. Die Konsequenz, das Herausnehmen der Eingangstüren zu den Toiletten, ist eine extreme und herabwürdigende Maßnahme, welche auf andere Art und Weise wohl möglich hätte geregelt werden können.

Auch das W-lan in der Schule ist nicht zuverlässig und fällt oft aus, was den Unterricht, vor allem in der Oberstufe, erschwert. Auch der Speicherplatz der IPads, welche der Oberstufe gestellt werden , ist ausbaufähig. Dieser ist viel zu klein, weshalb die iPads keine Update ziehen können und irgendwann nichts mehr speichern können. Auch ganze Dateien und Ordner sind dadurch schon verschwunden. Die soll jedoch, laut der Lehrer, ab nächstem Jahr verbessert werden.

Die Lehrer sind größtenteils motiviert und zeigen Interesse an den Schülern. Der Unterricht ist meist durchdacht und geplant. Natürlich gibt es, wie überall, Ausnahmen, jedoch fühle ich mich selbst bei den meisten Lehrer sehr wohl und habe auch das Gefühl das der ein oder andere mir sehr gerne zuhört und zur Seite steht.

Ich bin seit der 5. Klasse auf der Schule und mache dieses Jahr mein Abitur. Auf dem Weg wurde ich durch die Schule und ihre Lehrer unterstützt und aber auch vor Herausforderungen gestellt. Dies hat mir beigebracht mit schwierigen Situationen und Menschen umzugehen und zudem gezeigt, dass die Welt nicht perfekt und manchmal auch unfair ist. Vor allem auch die Selbständigkeit und das Organisieren wurde mir gerade in der Oberstufe und auch durch die SMV, durch einfaches „reinschmeißen“, gelernt.
Es wurde mir zudem gezeigt, dass ich mich nicht immer auf andere verlassen kann und so also auch einfach Dinge alleine erledigen muss. Dadurch habe ich gelernt wann ich Grenzen setzen und Aufgaben abgeben muss. Einzelne Lehrerinnen haben mir gerade jetzt, in der stressigen und anspruchsvollen Zeit immer zur Seite gestanden und mir zu verstehen gegeben, dass sie meine Arbeit sehen und wertschätzen. Dies hat mich nicht nur motiviert, sondern auch wertgeschätzt fühlen lassen.

Im allgemeinen kann ich also sagen, dass die Schule auf jeden Fall ihre Makel hat und an der ein oder anderen Stelle ausbaufähig ist, jedoch habe ich auch vieles in den letzten 13 Jahren mitgenommen und gelernt. Ich hatte negative und positive Begegnungen, sowohl mit Schülern, als auch mit Lehrern. Hab mich wertgeschätzt gefühlt und aber auch nicht.
Ich gehe dieses Jahr mit Freude und aber auch Trauer aus der Schule und bin mir sicher, dass mir meine Schulzeit immer in Erinnerung bleiben wird, sowohl negativ, aber auch vorwiegend positiv, welches zu einem großen Teil auch der Schule zu verdanken ist.

Gesamtnote 3,3

Gemischt

Die Schule hat gute sowie schlechte Seiten,
es gibt Lehrer welche super motivierend gegenüber den Schülern sind und diese auch fördern, dazu gibt es aber auch Lehrer, welche keine Ahnung von ihren Schülern haben und die mündlichen Noten entweder einfach nach sympatie oder nach Klausurnoten richten, was für einen mündlich starken Schüler super unmotivierend ist. Unsere Schultoiletten waren schon immer eher ungern benutzt und nun wurden uns die Türen der Toiletten genommen, was meiner Meinung nach kein Vandalismus abhält sondern eher Schülern, die eh schon ungern auf das Schulklo gehen, komplett davon abhalten. Ich selbst gehe nun immer in den Rewe nebenan oder fahre in der Pause nach hause.
Ist okay denke ich, ich habe leider keine anderen Schulen besucht, weshalb ich nicht weiß, ob andere Schulen besser sind.

Gesamtnote 5,0

Schwarzes Loch des Lernens

Ich habe diese Schule mehrere Jahre besucht, und mein Eindruck ist: Sie ist ein extrem belastender Ort, der einem oft jede Motivation nimmt. Schon morgens beim Betreten der Flure wirkt alles grau, muffig und bedrückend – fast wie in einem Bunker.

Es scheint, als ob manche Lehrer Schwierigkeiten haben, die vorhandene Technik sinnvoll zu nutzen. Stundenlanges Abschreiben oder Abarbeiten von Arbeitsblättern wirkt häufig wie die Hauptmethode, und der Eindruck entsteht, dass mündliche Beteiligung kaum gewertet wird. Manche Lehrer scheinen nach Jahren nicht einmal alle Namen ihrer Schüler zu kennen, was den Unterricht sehr unpersönlich wirken lässt.

Die Organisation der Schule wirkt auf mich chaotisch und planlos. Hausaufgaben werden teilweise unkoordiniert verteilt, Regeln wirken manchmal nicht klar oder konsequent umgesetzt, und bestimmte Maßnahmen wie das Entfernen von Toilettentüren wirken eher unüberlegt. Auch die Reaktionen auf Vapen auf dem Schulgelände wirken mir teilweise unfair oder nicht ausreichend durchdacht.

Die Toiletten scheinen nach meinem Eindruck mangelhaft und unhygienisch zu sein, oft ohne Türen und mit unangenehmem Geruch. Papier und Seife sind nur sporadisch vorhanden. Auch die Raumbedingungen im Unterricht lassen meiner Meinung nach zu wünschen übrig: Überfüllte Räume, schlechte Luft und extreme Temperaturprobleme wirken unkoordiniert.

Bei Konflikten oder Anschuldigungen entsteht bei mir der Eindruck, dass Schüler manchmal schnell sanktioniert werden, bevor die Situation ausreichend geklärt ist. Dadurch entsteht ein Gefühl, dass Fairness und respektvoller Umgang nicht immer gewährleistet sind.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass diese Schule wenig förderlich für Motivation, Freude am Lernen und selbstständiges Denken ist. Schüler scheinen häufig mit Frust, Stress und Gleichgültigkeit zurückzulassen zu werden. Wer Wert auf eine strukturierte, gut organisierte und motivierende Lernumgebung legt, könnte hier enttäuscht werden.

Gesamtnote 1,3

Von glücklichen und weniger glücklichen Tagen

Eine Schule ist wie das wirkliche Leben: Es gibt Höhen und Tiefen – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Eltern und Lehrkräfte. Zu den glücklichen Tagen zählen jene, an denen man gemeinsam mit Klassenkameraden, Lehrern und Kollegen lacht, lernt und Gemeinschaft erlebt. Man sitzt im selben Boot. Und diese Tage bleiben oft ein Leben lang in Erinnerung.
Daneben gibt es die ganz normalen, durchschnittlichen Tage – auch bei uns am Nellenburg-Gymnasium. Man besucht den Unterricht, lernt, schreibt Klassenarbeiten und Klausuren. Es gibt Hausaufgaben, mal mehr, mal weniger umfangreich. Lernerfolge stellen sich unterschiedlich ein, denn nicht jedes Thema begeistert gleichermaßen. Das wissen auch die Lehrkräfte am Nellenburg-Gymnasium. Bei größeren Lernschwierigkeiten stehen schulinterne Unterstützungsangebote zur Verfügung. Und selbstverständlich „brennen“ die Lehrerinnen und Lehrer für ihre Fächer – schließlich haben sie diese aus Überzeugung studiert. Nicht selten weisen sie damit auch den Weg in ein späteres Studium oder in eine berufliche Zukunft.
Über den Unterricht hinaus bietet das Nellenburg-Gymnasium eine beeindruckende Vielfalt an Arbeitsgemeinschaften – von A wie Anfängerschwimmen über S wie Schach bis Z wie Zirkussport. Neben sportlichen Aktivitäten gibt es zahlreiche weitere Angebote, etwa Sprachzertifikate, Theater, Musical und vieles mehr. Auf diese Weise entdecken viele Schülerinnen und Schüler neue Interessen und Talente – manchmal sogar ein inneres Zuhause in einem Bereich, der ihnen zuvor völlig unbekannt war. So erlebe ich das Nellenburg-Gymnasium – als Lehrerin und als Mutter.
Für die wirklich schwierigen Tage gibt es vielfältige Unterstützung im Haus: Verbindungslehrer, Klassenlehrer und Beratungslehrer stehen ebenso zur Verfügung wie der Örtliche Personalrat (ÖPR) für die Lehrkräfte. Hinzu kommen Gremien und Einrichtungen wie die SMV, die Schulkonferenz, Klassenpaten für die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die Klassensprecher sowie selbstverständlich das Schulleitungsteam.
Und doch kann keine Schule für jeden Einzelnen immer die richtige sein. Es ist bedauerlich, dass es trotz aller Bemühungen zu tiefgreifenden Problemen kommen kann – wie im wirklichen Leben eben auch.
Als Lehrerin und Mutter frage ich mich manchmal, woher negative Gefühle, Leidensdruck oder große Unzufriedenheit rühren. In den vergangenen Jahren sind die eigenen Ansprüche ebenso wie die Erwartungen von Familie und Gesellschaft spürbar gestiegen. Diesem Druck kann man sich nur schwer entziehen. Und dennoch sehe ich jeden Morgen viele lachende, fröhliche Gesichter – bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei Lehrkräften. Bei jeder Abiturfeier erlebe ich stolze und glückliche Absolventinnen und Absolventen, dankbare Eltern und bewegte Lehrer. Der Abschied fällt schwer, denn viele Jahre saß man gemeinsam im selben Boot.
Ich kann das Nellenburg-Gymnasium aus voller Überzeugung empfehlen. Für mich, für meine Kinder und für meine Kolleginnen und Kollegen ist es zu einem Ort geworden, der trägt – mit all seinen Höhen und Tiefen, wie im wirklichen Leben. Unsere Schülerinnen und Schüler gehen gestärkt und selbstbewusst ihren Weg in die Zukunft. Für viele war und ist das Nellenburg-Gymnasium die beste aller Schulen.

Gesamtnote 5,8

Katastrophe

Ich habe diese Schule von der 5. bis zur 10. Klasse besucht (jetzt berufliches Gymnasium) und kann aus Erfahrung berichten, wenn ich sage, dass diese Schule katastrophal ist.
Die Schule sieht optisch aus, als wäre sie ein depressiver Alptraum. Den Geruch der einem in die Nase fliegt, wenn man die heruntergekommene Mensa betritt, assoziiere ich bis heute mit Versagensängsten, Depressionen und Leistungsdruck.
Den Weg ins Klassenzimmer habe ich immer mit einem Ohnmachtsgefühl in Verbindung gesetzt, wobei ich mir jedes mal vorgestellt habe wie ich die Treppen hinunterstürze, um dem Unterricht zu entgehen. Die meisten Lehrer an dieser Schule hatten wohl selber eine schlimme Kindheit und haben sehr wahrscheinlich aufgrund dessen alles daran gesetzt das Leben der Schüler zur Hölle zu machen.
Eine Situation, die mir in Erinnerung geblieben ist; Als ich in der siebten Klasse mein Geodreieck zum *ersten* Mal vergessen hatte und meine Lehrerin dies mitbekam, brüllte sie mich (13 Jahre alt zu dem Zeitpunkt) so dermaßen an, sodass ich direkt danach auf die Toilette ging, wo ich mich dann in der Kabine einschloss und eine Panikattacke bekam. Ich wollte ganze zwei Wochen nicht zur Schule und habe mich durchgehend in meinem Zimmer eingeschlossen, um in Ruhe zu weinen.
Ein weiterer Grund dafür diese Schule zu einem Lost Place zu machen sind die unzumutbaren Hausaufgaben, die man aus tausenden Fächern gleichzeitig erledigen muss. Wer keine Lust auf Freizeit hat, ist am NBG genau richtig; denn aus 10 von 10 Fächern kriegt man den Arsch voll mit Hausaufgaben. Natürlich sind Hausaufgaben auch wichtig und sollten erledigt werden, jedoch sollte sich zwischen den unkoordinierten Lehrern abgesprochen werden, um dem Schüler nicht seine komplette Freizeit zu nehmen. Des Weiteren ist das Mensa-Essen sogar eine Beleidigung an die Essensreste in den Mülltonnen vor dem Asia-Wok. Wer seinem Kind Geld mitgibt, um sich dort ein überteuertes Mittagessen zu kaufen, bei dem ist Hopfen sowie Malz verloren.
Ein weiterer Aspekt dafür den Laden abzureißen und den Rewe-Parkplatz in Ost-Richtung auszubauen, sind die Schultoiletten. Veraltet, verpisst und verschissen; teilweise fehlen Spiegel, Papier gibt es in einem von drei Malen und sobald man reinläuft kann man in der Luft schmecken, wie lange der letzte Toilettengang her ist. Zudem kann ich mich an die Corona-Zeit zurückerinnern als alles über Online-Konferenzen lief. Ich hatte keinen Computer oder Laptop, um gescheit teilnehmen zu können. Die Schule hatte ebenfalls keine große Lust mir etwas bereitzustellen.
Dies sind nur einige von tausenden Gründen wieso ich mein Kind vor dieser Katastrophe von Schule bewahren würde.
Wem die Zukunft sowie die mentale Verfassung von seinem/ihrem Kind scheissegal ist, der ist hier richtig.

Gesamtnote 5,3

B.M.

Schüler und Eltern werden nicht ernst genommen bei wichtigen Belangen.
Digitalisierung sehr schlecht umsetzbar z.B. bei Präsentationen stehen keine kompatiblen Geräte zu Verfügung.
Versetzung innerhalb der Schule in einer anderen Klasse nicht möglich, wird grundsätzlich abgelehnt.
Zuverlässigkeit der Schüler wird vorausgesetzt nur bei Lehrern nicht.

Gesamtnote 6,0

Extrem schlechte Schule

Keine Digitalisierung nur Overhead

Gesamtnote 3,3

Ohne worte

In dieser schweren Zeit, für die Kinder Mal ein klein wenig Abwechslung reinzubringen, ist schwierig, und nach meiner Meinung zur Fasnet 2021, mit Volldampf vorbeigerauscht. Selbst eine Schülerbefreiung, ob online oder bei den Betreuungskindern wurde nicht akzeptiert ,geschweige gern gesehen. Für einen Schulverbund der Stockach vertritt, eine Stadt in der dieser schöne Brauch seit Jahren praktiziert würde. Welche anderen Bräuche hier keinen Anklang finden wage ich nicht zu mutmaßen, finde es nur sehr traurig, "wir ziehen stramm durch" Kein gutes Zeugnis und daher ,für mich, absolut nicht empfehlenswert.