Nellenburg-Gymnasium Stockach
Von glücklichen und weniger glücklichen Tagen
Eine Schule ist wie das wirkliche Leben: Es gibt Höhen und Tiefen – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Eltern und Lehrkräfte. Zu den glücklichen Tagen zählen jene, an denen man gemeinsam mit Klassenkameraden, Lehrern und Kollegen lacht, lernt und Gemeinschaft erlebt. Man sitzt im selben Boot. Und diese Tage bleiben oft ein Leben lang in Erinnerung.
Daneben gibt es die ganz normalen, durchschnittlichen Tage – auch bei uns am Nellenburg-Gymnasium. Man besucht den Unterricht, lernt, schreibt Klassenarbeiten und Klausuren. Es gibt Hausaufgaben, mal mehr, mal weniger umfangreich. Lernerfolge stellen sich unterschiedlich ein, denn nicht jedes Thema begeistert gleichermaßen. Das wissen auch die Lehrkräfte am Nellenburg-Gymnasium. Bei größeren Lernschwierigkeiten stehen schulinterne Unterstützungsangebote zur Verfügung. Und selbstverständlich „brennen“ die Lehrerinnen und Lehrer für ihre Fächer – schließlich haben sie diese aus Überzeugung studiert. Nicht selten weisen sie damit auch den Weg in ein späteres Studium oder in eine berufliche Zukunft.
Über den Unterricht hinaus bietet das Nellenburg-Gymnasium eine beeindruckende Vielfalt an Arbeitsgemeinschaften – von A wie Anfängerschwimmen über S wie Schach bis Z wie Zirkussport. Neben sportlichen Aktivitäten gibt es zahlreiche weitere Angebote, etwa Sprachzertifikate, Theater, Musical und vieles mehr. Auf diese Weise entdecken viele Schülerinnen und Schüler neue Interessen und Talente – manchmal sogar ein inneres Zuhause in einem Bereich, der ihnen zuvor völlig unbekannt war. So erlebe ich das Nellenburg-Gymnasium – als Lehrerin und als Mutter.
Für die wirklich schwierigen Tage gibt es vielfältige Unterstützung im Haus: Verbindungslehrer, Klassenlehrer und Beratungslehrer stehen ebenso zur Verfügung wie der Örtliche Personalrat (ÖPR) für die Lehrkräfte. Hinzu kommen Gremien und Einrichtungen wie die SMV, die Schulkonferenz, Klassenpaten für die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die Klassensprecher sowie selbstverständlich das Schulleitungsteam.
Und doch kann keine Schule für jeden Einzelnen immer die richtige sein. Es ist bedauerlich, dass es trotz aller Bemühungen zu tiefgreifenden Problemen kommen kann – wie im wirklichen Leben eben auch.
Als Lehrerin und Mutter frage ich mich manchmal, woher negative Gefühle, Leidensdruck oder große Unzufriedenheit rühren. In den vergangenen Jahren sind die eigenen Ansprüche ebenso wie die Erwartungen von Familie und Gesellschaft spürbar gestiegen. Diesem Druck kann man sich nur schwer entziehen. Und dennoch sehe ich jeden Morgen viele lachende, fröhliche Gesichter – bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei Lehrkräften. Bei jeder Abiturfeier erlebe ich stolze und glückliche Absolventinnen und Absolventen, dankbare Eltern und bewegte Lehrer. Der Abschied fällt schwer, denn viele Jahre saß man gemeinsam im selben Boot.
Ich kann das Nellenburg-Gymnasium aus voller Überzeugung empfehlen. Für mich, für meine Kinder und für meine Kolleginnen und Kollegen ist es zu einem Ort geworden, der trägt – mit all seinen Höhen und Tiefen, wie im wirklichen Leben. Unsere Schülerinnen und Schüler gehen gestärkt und selbstbewusst ihren Weg in die Zukunft. Für viele war und ist das Nellenburg-Gymnasium die beste aller Schulen.
Katastrophe
Ich habe diese Schule von der 5. bis zur 10. Klasse besucht (jetzt berufliches Gymnasium) und kann aus Erfahrung berichten, wenn ich sage, dass diese Schule katastrophal ist.
Die Schule sieht optisch aus, als wäre sie ein depressiver Alptraum. Den Geruch der einem in die Nase fliegt, wenn man die heruntergekommene Mensa betritt, assoziiere ich bis heute mit Versagensängsten, Depressionen und Leistungsdruck.
Den Weg ins Klassenzimmer habe ich immer mit einem Ohnmachtsgefühl in Verbindung gesetzt, wobei ich mir jedes mal vorgestellt habe wie ich die Treppen hinunterstürze, um dem Unterricht zu entgehen. Die meisten Lehrer an dieser Schule hatten wohl selber eine schlimme Kindheit und haben sehr wahrscheinlich aufgrund dessen alles daran gesetzt das Leben der Schüler zur Hölle zu machen.
Eine Situation, die mir in Erinnerung geblieben ist; Als ich in der siebten Klasse mein Geodreieck zum *ersten* Mal vergessen hatte und meine Lehrerin dies mitbekam, brüllte sie mich (13 Jahre alt zu dem Zeitpunkt) so dermaßen an, sodass ich direkt danach auf die Toilette ging, wo ich mich dann in der Kabine einschloss und eine Panikattacke bekam. Ich wollte ganze zwei Wochen nicht zur Schule und habe mich durchgehend in meinem Zimmer eingeschlossen, um in Ruhe zu weinen.
Ein weiterer Grund dafür diese Schule zu einem Lost Place zu machen sind die unzumutbaren Hausaufgaben, die man aus tausenden Fächern gleichzeitig erledigen muss. Wer keine Lust auf Freizeit hat, ist am NBG genau richtig; denn aus 10 von 10 Fächern kriegt man den Arsch voll mit Hausaufgaben. Natürlich sind Hausaufgaben auch wichtig und sollten erledigt werden, jedoch sollte sich zwischen den unkoordinierten Lehrern abgesprochen werden, um dem Schüler nicht seine komplette Freizeit zu nehmen. Des Weiteren ist das Mensa-Essen sogar eine Beleidigung an die Essensreste in den Mülltonnen vor dem Asia-Wok. Wer seinem Kind Geld mitgibt, um sich dort ein überteuertes Mittagessen zu kaufen, bei dem ist Hopfen sowie Malz verloren.
Ein weiterer Aspekt dafür den Laden abzureißen und den Rewe-Parkplatz in Ost-Richtung auszubauen, sind die Schultoiletten. Veraltet, verpisst und verschissen; teilweise fehlen Spiegel, Papier gibt es in einem von drei Malen und sobald man reinläuft kann man in der Luft schmecken, wie lange der letzte Toilettengang her ist. Zudem kann ich mich an die Corona-Zeit zurückerinnern als alles über Online-Konferenzen lief. Ich hatte keinen Computer oder Laptop, um gescheit teilnehmen zu können. Die Schule hatte ebenfalls keine große Lust mir etwas bereitzustellen.
Dies sind nur einige von tausenden Gründen wieso ich mein Kind vor dieser Katastrophe von Schule bewahren würde.
Wem die Zukunft sowie die mentale Verfassung von seinem/ihrem Kind scheissegal ist, der ist hier richtig.
B.M.
Schüler und Eltern werden nicht ernst genommen bei wichtigen Belangen.
Digitalisierung sehr schlecht umsetzbar z.B. bei Präsentationen stehen keine kompatiblen Geräte zu Verfügung.
Versetzung innerhalb der Schule in einer anderen Klasse nicht möglich, wird grundsätzlich abgelehnt.
Zuverlässigkeit der Schüler wird vorausgesetzt nur bei Lehrern nicht.
Extrem schlechte Schule
Keine Digitalisierung nur Overhead
Ohne worte
In dieser schweren Zeit, für die Kinder Mal ein klein wenig Abwechslung reinzubringen, ist schwierig, und nach meiner Meinung zur Fasnet 2021, mit Volldampf vorbeigerauscht. Selbst eine Schülerbefreiung, ob online oder bei den Betreuungskindern wurde nicht akzeptiert ,geschweige gern gesehen. Für einen Schulverbund der Stockach vertritt, eine Stadt in der dieser schöne Brauch seit Jahren praktiziert würde. Welche anderen Bräuche hier keinen Anklang finden wage ich nicht zu mutmaßen, finde es nur sehr traurig, "wir ziehen stramm durch" Kein gutes Zeugnis und daher ,für mich, absolut nicht empfehlenswert.