Freie Waldorfschule Aalen
Leider eine sehr enttäuschende Entwicklung
Unser Sohn besuchte die Waldorfschule Aalen bis zum vergangen Schuljahr. Die ersten beiden Schuljahre waren für uns tatsächlich schön und wir waren mit unserer Entscheidung für die Schule lange sehr zufrieden. Umso trauriger ist es, wie massiv sich unsere Erfahrungen in den letzten beiden Jahren verändert haben.
Aus unserer Sicht herrschte zunehmend große Unruhe und fehlende Kontinuität. Wechselnde bzw. fehlende verlässliche Strukturen und der Umgang mit Konflikten innerhalb der Klasse haben unseren Sohn stark belastet. Wir haben mehrfach Situationen erlebt bzw. von unserem Sohn geschildert bekommen, bei denen wir uns als Eltern einen deutlich ruhigeren, respektvolleren und pädagogisch angemesseneren Umgang gewünscht hätten. Auch der Umgangston im Schulalltag wurde für ihn zunehmend zum Problem, selbst Lehrer wenden Schimpfwörter gegenbüber Kindern an.
Besonders schwer wiegt für uns, dass unser Sohn, der früher gerne zur Schule gegangen ist, am Ende teilweise weinend nach Hause kam und zunehmend die Freude an Schule und Lernen verloren hat. Als Eltern ist es schlimm mitanzusehen, wenn ein Kind Schule irgendwann hauptsächlich mit Stress und negativen Erfahrungen verbindet.
Auch fachlich haben wir inzwischen festgestellt, dass erhebliche Lücken entstanden sind. Im direkten Vergleich mit gleichaltrigen Kindern, die andere Grundschulen besucht haben und nun ebenfalls auf die weiterführende Schule wechseln, merken wir deutlich, dass wir in den Ferien einiges aufarbeiten müssen. Natürlich lernen Kinder unterschiedlich schnell und auch das Waldorfkonzept setzt teilweise andere Schwerpunkte – das Ausmaß der Lücken hat uns dennoch erschreckt. Wir reden von mindestens 2-3 Jahren "hinterher".
Die Probleme waren aus unserer Sicht letztlich so gravierend, dass sich auch Eltern wiederholt an externe Stellen bzw. die Schulaufsicht gewandt haben.
Ich finde es wichtig, trotzdem fair zu bleiben: Unsere gesamte Zeit an der Waldorfschule war nicht schlecht. Gerade die ersten Jahre haben wir sehr positiv erlebt und es gab durchaus engagierte Menschen, für die wir dankbar sind. Umso bedauerlicher finden wir die Entwicklung der letzten beiden Schuljahre.
Für uns steht nun fest, dass der Schulwechsel die richtige Entscheidung war. Wir freuen uns als Eltern sehr auf den Neustart unseres Sohnes an seiner neuen Schule und hoffen vor allem, dass er dort wieder Vertrauen fasst, gerne zur Schule geht und seine Freude am Lernen zurückgewinnt.
Traurig
Wir haben uns bewusst für diese Schule entschieden. Die sich vor 8 Jahren hervorragend präsentiert hatte. Was in den 8 Jahren passiert ist, ist einfach unfassbar. Enorme Fluktuation der Lehrer. Extrem viele Abgänge von Waldorffamilien. Dafür viele Quereinsteiger die die Schule als letzte Chance für manch Problemkinder nutzen. Die Waldorfpädagogik wird bis auf die eher spärlichen Feste vernachlässigt. Alles lieblos und eher ein absitzen der Schulzeit. Eltern die sich nicht trauen Kritik zu äußern. Kein Miteinander mehr. Nur noch gerede vom Miteinander. Extrem traurig dass es eine pseudo Waldorfschule geworden ist.
Diese Bewertungstext wurde auf Bitte der Schule gelöscht.
Never ever!!!
Sehr fragliche "Pädagogen", keinerlei Fachkompetenz in den meisten Bereichen - viele "Lehrer" die sonst nirgendwo einen Fuss auf den Boden bekommen -
muss den ersten Kommentar komplett zustimmen - es kann nicht schlimmer kommen.
Schüler werden nach eigenem Gusto der "Lehrer "bewertet - wer am meisten schleimt kriegt die Noten die weiterbringen.
Totale Enttäuschung - wer nicht ins Raster passt wird entfernt - nie wieder dieser Laden
Katastrophal
Häufige Lehrerwechsel machen es den Schülern schwer sich in den Fächern zurecht zu finden. Dies ist in den letzten Jahren gerade in den oberen Klassen der Fall. Die Prüfungsfächer sind von Lehrern besetzt, welche entweder unsere Sprache nicht beherrschen oder eventuell keine Lust mehr haben zu unterrichten. Dies geht auf die Kosten der Kinder und Eltern. Waldorfpädagogik preisst an, dass die Lehrer es immer wieder erklären, wenn man etwas nicht versteht... so ist es leider auch nicht mehr. Schüler sind in vielen Fächern auf sich gestellt und bekommen keine gute Prüfungsvorbereitung. Seit Jahren sagt man es schon in den Elternabenden, aber es ändert sich nichts!
Noten werden von einigen Lehrkräften nach "Nase" vergeben, ist das der Sinn von Rudolf Steiners Konzept?
Mein Rat: Sucht euch eine andere Schule!