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Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf

Gesamtnote 3,0

Anspruch und Wirklichkeit passen nicht zusammen

Die PRS stellt sich auf Elternabenden gerne als Schule mit einem hohen Anspruch an Lehrkräfte und Eigenmotivation der Lernenden dar - mindestens mal im Gymnasialzweig.
Die Wirklichkeit führt spätestens ab der Klasse 10 dazu, dass mehr als 20% des Unterrichts ersatzlos ausfallen. Die Schüler dürfen sich den Lernstoff dann selbst beibringen - erklären und nachholen weitestgehend ausgeschlossen. Zusätzlich ist der Krankenstand einiger Lernkräfte erstaunlich hoch - aber bei beamten ist da jeder machtlos und darf zusehen, wie Anspruch und Wirklichkeit immer weiter auseinander triften.
Dazu kommen einzelne Lehrkräfte, die im Anspruch so aus der Masse hervorstechen, dass selbst in Grundkursen es jede Menge miserable einstelligen Bewertungen hagelt.
In deutsch ist sogar ein Lehrer dabei, der die Abiturienten mindestens 0,3 Punkte im Abischnitt kostet - auch da: jeder machtlos und man kann nur zusehen. Weder der Schulelternbeirat noch die Schulleitung sehen oder handeln.
Man kann auf der Schule sein Abi machen, aber Engagement, faire Kooperation zwischen Lehrkräften und Schülern findet man an vielen Stellen. Schulleitung und einige Lehrkräfte agieren an vielen Stellen aber leider undurchsichtig, unfair und wenig engagiert. Das war definitiv mal anders. Aber wie über all. so stumpft auch im Beamtentum jede Lehrkraft bei schlechter Führung ab und reduziert das Engagement auf ein Minimum. Ein Hoch auf all diejenigen Lehrkräfte, die sich davon nicht anstecken lassen und dennoch toll, offen und fördernd mit unseren Kindern arbeiten.