Pestalozzi-Gymnasium Dresden
Es braucht mehr Empathie
Seit ein paar Jahren hat diese Schule eine neue Direktorin, die mit viel Elan wirklich frischen Wind hineinbringen möchte. Allerdings hat sie es damit verdammt schwer, da das Lehrerkollegium zumeist schon älter ist und es nahezu keine richtig jungen Lehrkräfte gibt.
Das Alter an sich ist nicht das Problem, das Festhalten an altbackenen Lehrmethoden und Ansichten ist es aber schon.
So einigen fehlt es wirklich an Empathie! Wenn Referendare mal für begrenzte Zeit den Weg an diese Schule finden, merkt man, wie es auch anders laufen könnte. Es geht nicht darum, gute Noten geschenkt zu bekommen, sondern Schülern auch mal nach einem misslungenen Test noch die Chance zu geben, durch nochmalige Beschäftigung mit dem Stoff Lücken zu schliessen und sich dadurch auch zu verbessern. Lernen sollte Spaß machen und Neugier auf Neues wecken anstatt zu frusten!
Am Ende spiegelt sich das dann natürlich auch in der Lernmotivation und den Zeugnisnoten wider. Und spätestens bei der Bewerbung um Ausbildungs- und Studienplätze werden letztere eine entscheidende Rolle spielen.
Die Schule ist 3,5zügig. Einerseits schafft diese kleinere Größe eine familiärere Atmosphäre, andererseits kann dies durch die nun folgenden geburtenschwächeren Jahrgänge auch schnell zu einem Problem des "zu klein sein" werden.
Zu guter letzt sollte auch das Thema Medienkompetenz einen viel größeren Stellenwert im Unterricht einnehmen und auch schon in den unteren Klassen auf der Tagesordnung stehen.
Ich wünsche der Direktorin wirklich Durchhaltevermögen, mehr Mitstreiter für die notwendigen Anpassungen und uns allen mehr Empathie an dieser Schule.
Bewertung der Schule
Ich besuche das Pestalozzi-Gymnasium seit der 5. Klasse und habe dort nur positive Erfahrungen gemacht. Als Erstes möchte ich loben, dass das Schulgebäude extrem sauber und ordentlich ist. Nie liegt irgendwo Müll und alles wird regelmäßig gesäubert. Außerdem hat die Schule ein eigenes Landheim, dieses ist echt schön und direkt an der Ostsee. Wir haben zudem jedes Jahr Klassenfahrten gemacht, welche schön waren. Auch die Lehrer sind alle freundlich und engagiert. Selbst in den Ferien stehen die Lehrer einen zur Verfügung und helfen einem. Die Direktorin ist ebenfalls sehr freundlich und versucht viele neue Dinge für die Schule, welche sie noch besser machen soll. Einmal hatte ich etwas sehr Wichtiges in der Schule vergessen und sie ist in den Ferien extra für mich in die Schule gekommen, damit ich es holen kann. Dazu kommt, dass die Schule viele GTAs anbietet und Veranstaltung organisiert, welche den Schülern bei der Berufsfindung hilft. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Schule empfehlenswert und Sie ihr Kind an diese schicken sollten. Ich hatte eine wirklich tolle Zeit und diese werde ich nicht vergessen.
Zwiespältig
Es gibt durchaus engagierte und freundliche LehrerInnen an dieser Schule. Aber gerade in Ma und den Naturwissenschaften wird den SchülerInnen nachgewiesen, was sie nicht können. Vorführen gehört zum Alltag. Sehr schade, dies könnte von der Größe her eine Super Schule sein. Jedes Jahr verliert die Schule in Klasse 10 ca. eine Klasse. Hoffentlich wird es mit der neuen Schulleitung besser. Aber ohne unsere Kinder.
Wirklich schlecht….
Diese Schule ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Ein Direktor, der bald in die unverdiente Rente geht und den Beginn selbiger seit geraumer Zeit vorgezogen hat. Lehrer, die auf Klassenfahrt im Bus Pornos gucken, beim Wandertag in den Elbepark „wandern“, die beim Schuleintritt versprochenen Auslandsfahrten London, Spanien) finden nicht mehr statt. Nur einige der Highlights. Man könnte das locker seitenweise fortführen.
Das unglaublich miese COVID-19 Management hat das Fass zum überlaufen gebracht. Kaum ein Lehrer hat regelmäßig Online-Unterricht gemacht. Zweizeilige Aufgabenstellungen auf LernSax sind kein Ersatz für ordentliche Lehrveranstaltungen.
Einziger Lichtblick war der Schüleraustausch mit Argentinien, der allerdings eher aufgrund des tollen Engagements einer einzelnen Lehrerin zustande kam.