Antoniuskolleg Gymnasium für Mädchen und Jungen, Neunkirchen-Seelscheid
geschlossener Kreis
Eine Freundin meinte zu uns, sie würde ihr Kind nicht an diese Schule geben, weil dieses „zu elitär“ wäre. Sie hat berufsbedingt viel mit Eltern im Umkreis zu tun und hat daher einen guten Blick hinter die Kulissen der Schulen. Wir konnten damals mit dem Begriff „elitär“ nicht viel anfangen und unser Kind wollte ans AK, von daher kam es an das AK und wir wissen jetzt, was meine Freundin mit „zu elitär“meinte. Denn uns zeigte sich folgendes Bild: ein Muster aus geschlossenen Kreisen und eingeschränkter Erreichbarkeit.
katholisch
Ich gehöre zu einer Gruppe von Eltern mit Kindern an der Schule. Wir hatten eigentlich eine gemeinsame ausführliche Bewertung geschrieben, wir haben uns aber nun dazu entschlossen, einzeln zu schreiben. Die Schule ist katholisch und autoritär strukturiert. Sie gehört zu den Maltesern, einem Orden der katholischen Kirche, der dem Vatikan unterstellt ist. Dieser bringt mit hierarchischer, gestufter Mitgliedschaft (Professritter, Oboedienz-Mitglieder, Laien) und eigener Souveränität eine stark autoritär-hierarchische Tradition mit.
Das kann sich in einer eher geschlossenen und weniger partizipativen Kultur niederschlagen.
Wenig Rückmeldungen
Bereits im Vorfeld blieben konkrete Anfragen zur Nachmittagsbetreuung unbeantwortet. Später gab es kaum eine Rückmeldung/Antwort zur schulinternen Nachhilfe und entsprechenden Anmeldungen oder Arbeitsgemeinschaften. Das Sekretariat ließ Eltern häufig der Tür stehen. Nur das Gelbe Büro (Schüler-Sekretariat) zeigte sich konstant hilfsbereit und freundlich, insgesamt blieb aber der Eindruck einer geschlossenen Institution. Kritische oder strukturelle Anfragen führten zu einem spürbaren Wechsel in eine abwehrende, belehrende Haltung. Ein echter, kontinuierlicher Dialog auf Augenhöhe blieb schwierig.
Täter-Opfer-Umkehr
Wir und anderen Eltern mit Kindern an der Schule empfanden, dass der Umgang mit sozialer Ausgrenzung , Mobbing, Gewalt oder anderen Konflikten nicht gut war. Wir erlebten, dass das subjektive Erleben eines Kindes nicht ernst genommen und als Ausgangspunkt für Schutz- und Klärungsmaßnahmen genutzt wurde. Es kam uns so vor, als ob in einigen Fällen eine Relativierung der kindlichen Wahrnehmung erfolgte. Das Leid des Kindes wurde als familiäres oder sogar psychisches Problem dargestellt, während eine selbstkritische Betrachtung möglicher schulischer Dynamiken oder Handlungsoptionen weitgehend ausblieb.
Diese Form der Täter-Opfer-Umkehr verschiebt die Verantwortung einseitig auf die Betroffenen und ihre Familien. Statt gruppendynamische Prozesse lösungsorientiert zu analysieren und das Kind zu schützen, wird die Verantwortung primär ins Elternhaus verlagert.
Diese Bewertungstext wurde auf Bitte der Schule gelöscht.
Intransparenz
Ein kleiner schulinterner Kreis scheint das Geschehen stark zu prägen und Informationen sowie Mitwirkungsmöglichkeiten ungleich zu verteilen. Wir als Eltern hatten den Eindruck, nicht wirklich als Partner willkommen zu sein, sondern eher außen vor zu bleiben. Auch der Förderverein wirkt wie ein schwer zugänglicher Bereich, der neuen Eltern kaum offensteht.
Elitärer Kreis
Es wirkt so, als ob eine schulinterne Gruppe im Hintergrund und über Dritte Informationen über Eltern und Kinder sammelt .
Diese Bewertungstext wurde auf Bitte der Schule gelöscht.
Sehr gut
Das Antoniuskolleg ist eine offene und gut ausgestattete Schule, die den Schülern nicht nur fachliches sondern auch etwas für das Leben mit gibt.
Tolle Schule
Die meisten Lehrer sind sehr engagiert und bieten ein große Auswahl an AGs an. Das Essen in der Mensa ist sehr lecker und beim Kiosk kriegt man immer was leckeres zum knabbern. Die Klassenräume sind meistens ordentlich nur im "Oberstufengebäude" teilweise etwas kahl. Insgesamt eine tolle Schule.