Goethe-Gymnasium Düsseldorf
Viel Engagement der Lehrkräfte – aber massive organisatorische Defizite
Unsere Erfahrungen mit dem Goethe-Gymnasium sind gemischt.
Positiv hervorzuheben ist, dass viele Lehrkräfte sehr engagiert wirken und ihren Beruf offensichtlich mit Überzeugung ausüben. Rückblickend auf die vergangenen viereinhalb Jahre können wir nur von sehr wenigen Ausnahmen sprechen: Lediglich vier Lehrkräfte haben wir in dieser Zeit als weniger engagiert oder pädagogisch wenig wirksam erlebt. Bedauerlicherweise war eine dieser Personen in den vergangenen anderthalb Jahren für den Mathematikunterricht unseres Kindes zuständig.
Das Schulgebäude selbst befindet sich in einem eher nüchternen, teilweise sanierungsbedürftigen Zustand. Es ist relativ dunkel und wenig einladend, was sich auf die Lernatmosphäre auswirken kann. Insgesamt entsteht dadurch kein besonders freundliches oder motivierendes Umfeld.
Als schwierig empfinden wir vor allem den häufigen Unterrichtsausfall. Selbstverständlich sind Krankheitsfälle nicht zu vermeiden, und Erholung ist wichtig. Umso bedeutsamer wäre es jedoch, dass Unterrichtsausfälle möglichst verlässlich aufgefangen werden können. In der Praxis kommt es jedoch regelmäßig zu Entfall, teils auch mehrfach pro Woche.
In Einzelfällen wird statt fachlichem Vertretungsunterricht eine Form der Betreuung angeboten, auch in Kernfächern wie Mathematik und Chemie. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, dass der reguläre Unterrichtsstoff in diesen Phasen nicht wie vorgesehen vermittelt werden kann.
Bei Elterninformationsveranstaltungen wirkt die Kommunikation seitens der Mittelstufenkoordination mitunter wenig strukturiert. Gedankliche Abschweifungen und der Versuch, humorvoll zu sein, stehen dabei gelegentlich stärker im Vordergrund als eine klare und nachvollziehbare Informationsvermittlung, was es Eltern erschwert, die wesentlichen Inhalte zuverlässig mitzunehmen.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass es engagierte Lehrkräfte gibt, die unter organisatorisch schwierigen Rahmenbedingungen arbeiten. Eine stabilere Unterrichtsversorgung sowie eine klarere und fokussiertere Kommunikation würden aus unserer Sicht wesentlich dazu beitragen, das vorhandene pädagogische Potenzial der Schule besser auszuschöpfen.
Authoritäres System
Nach der Unterstufe geht es steil bergab.
Die Schule "bekommt die Schülerinnen schon irgendwie durchs Abi".
Überdurchschnittlich hoher Unterrichtsausfall, Krankenstand bei Lehrern und Schülern.
Qualität ist unterdurchschnittlich (offiziell gemessen von der Bezirksregierung).
Mittelmäßige Schule
Hat sich mit Neubau gebessert - früher haben nur Verrückte da angemeldet