Sonntag, 09. Februar 2020

«Sabine» sorgt für stürmisches Wetter und Probleme

Regen und Sturm führt in einigen Ländern zu Schulausfall. SCHULEN.DE zeigt den aktuellen Stand (08.02.2020. 21.45 Uhr)


Bayern

München (Staatsministerium für Kultus und Unterricht) Sturm, Schneefall oder starker Regen in Bayern können es kurzfristig notwendig machen, den Schulunterricht in einzelnen oder mehreren Regionen ausfallen zu lassen. Unter anderem der Bayerische Rundfunk und die Radiosender Antenne Bayern und Radio Arabella stellen die aktuellen Informationen jeweils auf ihre Homepage.

Für die Entscheidung über den Unterrichtsausfall in den öffentlichen Schulen sind bei regional begrenzten ungünstigen Witterungsverhältnissen wie starken Regenfällen auf Landkreisebene sogenannte „lokale Koordinierungsgruppen Schulausfall“ zuständig, die sich grundsätzlich aus dem fachlichen Leiter des Staatlichen Schulamts als Vertreter für den Grund-, Mittel- und Förderschulbereich sowie aus je einem Schulleiter oder einer Schulleiterin als Vertreter für die übrigen Schularten zusammensetzt.

Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen in mehreren Landkreisen eines Regierungsbezirks trifft die Entscheidung die sogenannte „regionale Koordinierungsgruppe Schulausfall“ an den Regierungender einzelnen Regierungsbezirke.

Die Entscheidung der Koordinierungsgruppen ist verbindlich und gilt einheitlich für alle öffentlichen Schulen des Landkreises oder der kreisfreien Stadt (bei regional begrenzten ungünstigen Witterungsverhältnissen) bzw. für alle öffentlichen Schulen des Regierungsbezirks oder der von der Regierung bestimmten Landkreise (bei ungünstigen Witterungsverhältnissen in mehreren Landkreisen eines Regierungsbezirks). Damit ist sichergestellt, dass nicht an Schulen verschiedener Schularten desselben Einzugsbereichs unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden.

Um die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall möglichst rasch an die Öffentlichkeit weitergeben zu können, werden die Radiosender über eine zentrale Datenbank des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus über die Entscheidung informiert.

 

Baden-Württemberg

Stuttgart (Kultusministerium) Angesichts möglicher Gefahren auf dem Schulweg infolge des Orkantiefs "Sabine" können Eltern am Montag ihre Kinder vom Unterricht befreien lassen. Sie könnten selbst "entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist", teilte das Kultusministerium in Stuttgart am Samstag mit. Die Schule solle aber informiert werden.

 

Berlin

Berlin (dpa/bb) - In Berlin findet trotz des Sturmes am Montag der Schulunterricht statt. Eltern könnten ihre Kinder aber zu Hause lassen oder später zur Schule schicken, wenn sie durch den Sturm eine Gefahr für ihren Nachwuchs sehen, das sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung am Sonntag. Sie müssten aber die Schule informieren. Damit habe Berlin die gleiche Regelung wie etwa Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein. Eigentlich ist am Montag in Berlin und Brandenburg der erste Schultag nach den Winterferien.

 

Brandenburg

Brandenburg/Havel (dpa/bb) - In Brandenburg/Havel sollen wegen des Orkantiefs «Sabine» Schulen am Montag nicht generell geschlossen bleiben. Das teilte die Stadt am Sonntag auf Twitter mit. Lediglich die Magnus-Hoffmann-Grundschule im westlichen Stadtteil Kirchmöser bleibe geschlossen. Die Betreuung für Kinder sei aber gesichert.

Das Brandenburger Bildungsministerium hatte Eltern schon vor dem Wochenende gebeten, die jeweilige Schule möglichst rechtzeitig zu informieren, wenn sie ihr Kind wegen extremer Witterung zu Hause behalten. In solchen Fällen gelten die Kinder als entschuldigt, erklärte das Ministerium am Freitag. Die Schulen seien informiert, verantwortungsbewusst zu reagieren, um die Gesundheit der Schüler zu schützen.

 

Bremen

Bremen (Senatorin für Kinder udn Bildung) Aufgrund der extremen Wetterlage und nach Absprache mit der Feuerwehr Bremen fällt der Unterricht an den öffentlichen Schulen der Stadtgemeinde Bremen am Montag, 10. Februar, aus. Das gilt für alle Jahrgänge, die Gymnasiale Oberstufe und auch die Berufsbildenden Schulen. Eine Betreuung ist in jeder Schule gewährleistet.

Für die städtischen Kitas gilt in Absprache mit Kita Bremen die Empfehlung, die Kinder aufgrund der extremen Wetterlage Zuhause zu behalten. Notdienste werden gewährleistet.

 

Hamburg

Hamburg (dpa/lno) - Trotz des Orkantiefs «Sabine» findet der Schulunterricht in Hamburg am Montag regulär statt. Eltern könnten ihr Kind aber vom Unterricht abmelden, wenn ihnen der Schulweg zu gefährlich erscheine, teilte die Schulbehörde am Sonntag mit.

Sollten Schulgebäude vom Unwetter beschädigt werden, werde die jeweilige Schulleitung in Absprache mit der Behörde die nötigen Entscheidungen treffen. Sollte der Unterricht ausgesetzt werden müssen, würden die Eltern informiert und eine Notfallbetreuung organisiert.

Sollte sich die Unwetter-Situation in Hamburg ändern, werde die Schulbehörde erneut informieren, hieß es weiter. «Die Schulbehörde ist dazu im Austausch mit dem Deutschen Wetterdienst und der Feuerwehr.»

Die Amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Hamburg gilt zunächst bis Montag, 4.00 Uhr. Als mögliche Gefahren des Sturms nennt der DWD, dass Bäume entwurzelt und Dachziegel von Dächern gerissen werden könnten. Der Aufenthalt im Freien sollte möglichst vermieden werden, empfehlen die Meteorologen.

 

Hessen

Wiesbaden (Hessisches Kultusministerium) Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden grundsätzlich die Erziehungsberechtigten am Morgen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden dies selbst. Im Fall des Fernbleibens muss die Schule informiert werden. Die Eltern sollten sich daher ständig über die aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnisse informieren und dann abwägend entscheiden.

Da die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler stets oberste Priorität hat, unterstützt das Hessische Kultusministerium alle Schulleitungen darüber hinaus in ihrer Entscheidung, möglichst in Absprache mit den Schulträgern den Schulbetrieb am Montag vollständig ausfallen zu lassen, wenn die Sicherheit des Schulweges nicht mehr gewährleistet werden kann. Eine solche Entscheidung wird den Eltern über die verabredeten Kommunikationswege vor Ort weitergegeben. Grundsätzlich sollte in diesen Fällen, wenn es möglich und zumutbar ist, eine Notbetreuung gewährleistet werden.

 

Mecklenburg Vorpommern

Es liegen keine aktuellen Informationen über Schulausfälle vor.

 

Niedersachsen

Hannover (Niedersächsisches Kultusministerium) In folgenden Landkreisen fällt am Montag die Schule aus:.

Landkreis Goslar, Stadt Delmenhorst,Stadt und Landkreis Osnabrück

 

Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf (Ministerium für Schule und Bildung) Das Ministerium informiert wie folgt zu Schulausfällen:

1)  Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar und sicher ist. Bei extremen Wetterlagen können Eltern entscheiden, ihr Kind nicht in die Schule zu schicken. In diesem Fall ist die Schule von den Eltern umgehend zu informieren.

2)  Als Schulleiterin bzw. als Schulleiter können Sie – nach Rücksprache mit dem Schulträger – entscheiden, den Unterricht nicht stattfinden zu lassen oder frühzeitig zu beenden, damit keine Gefahr für die Schülerinnen und Schüler entstehen kann.

a) Bei Unterrichtsausfall am Morgen müssen Sie für die dennoch eintreffenden oder bereits schon anwesenden Schülerinnen und Schüler eine Betreuung gewährleisten, bis diese wieder gefahrlos den Heimweg antreten und zu Hause wieder betreut werden können.

b) Bei vorzeitigem Unterrichtsende müssen Sie ebenfalls für die noch anwesenden Schülerinnen und Schüler die Betreuung gewährleisten, bis diese wieder gefahrlos den Heimweg antreten und zu Hause wieder betreut werden können.

3)  Ihre Entscheidung müssen Sie den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern auf den von Ihnen verabredeten Kommunikationswegen bekannt machen.

4)  Sofern durch das Unwetter eine unmittelbare Gefahr im Schulgebäude entsteht (z.B. durch umfallende Bäume, schwere Schäden an Gebäude), entscheidet der Schulträger über eine etwaige Schulschließung.

Sollten Sie sich angesichts der nach jetzigem Kenntnisstand zu erwartenden Gefahren für einen vollständigen Unterrichtsausfall entscheiden, hielte ich diese Maßnahme für vertretbar.

 

Rheinland-Pfalz und Saarland

Wegen des Orkantiefs Sabine kann es am Montag zu Unterrichtsausfällen in Rheinland-Pfalz und Saarland kommen. Die Entscheidung, ob der Schulweg für die Kinder zumutbar sei, könne von den Eltern und Schulen selbst getroffen werden, teilten die Kultusministerien der beiden Bundesländer mit. Die Sicherheit gehe vor.

«Im Fall des Fernbleibens muss die Schule informiert werden», hieß es in der Mitteilung vom Samstag. Den Eltern stehe es frei, ob sie aufgrund des Wetters ihr Kind in die Schule schicken möchten. Auch volljährige Schüler könnten selbst entscheiden. Wenn es nötig und möglich sei, werde eine Notbetreuung in den Schulen gestellt.

Ob und in welchem Rahmen der Unterricht ausfällt, entscheiden die Schulen vor Ort. Die Schulleitung informiert gegebenenfalls über verabredete Kommunikationswege, wie die Ministerien weiter mitteilten.

Das Orkantief soll nach bisherigen Prognosen voraussichtlich in der Nacht zum Montag seinen Höhepunkt in Rheinland-Pfalz und Saarland erreichen, auch im Tagesverlauf am Montag soll es stürmisch bleiben.

 

Sachsen

Es liegen keine aktuellen Informationen über Schulausfälle vor.

 

Sachsen-Anhalt

Es liegen keine aktuellen Informationen über Schulausfälle vor.

 

Thüringen

Es liegen keine aktuellen Informationen über Schulausfälle vor.